Hervorragende RADLprojekte in NÖ prämiert!
Sieben niederösterreichische Gemeinden wurden von Landesrat Dr. Stephan Pernkopf für vorbildliche Fahrradprojekte ausgezeichnet.
„Eine deutliche Steigerung der Nutzung des Fahrrades als alltägliches Verkehrsmittel ist eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Lebensqualität in den Gemeinden und zur Senkung des Energieverbrauchs. Die Gemeinden sind besonders wichtige Partner bei den Aktivitäten zur Erhöhung des Anteils der Radfahrten im Alltag. Das Land Niederösterreich fördert daher vorbildliche Projekte zur Belebung des Radverkehrs,“ so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Bei der Auszeichnungsveranstaltung zum Gemeindewettbewerb der Initiative „RADLand Niederösterreich“ am Freitag, 22. Jänner 2010 im Landtagssaal in St. Pölten wurden sieben NÖ-Gemeinden von Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf ausgezeichnet. Die Realisierung der Siegerprojekte wird mit insgesamt 300.000 Euro gefördert.
Die Siegergemeinden des RADLand-Gemeindewettbewerbs:
- Stetteldorf am Wagram (1.007 EW): „Projekt Schlossstraße – Verbesserung des Alltagsrad- und Gehwegenetzes“
Im Ortsgebiet werden durch Rückversetzung der Gutshof- und Schlossmauer zwei gefährliche Engstellen entschärft. Dadurch können dort ein Gehsteig und ein Radfahrstreifen errichtet werden.
- Bergland (1.829 EW): „Verbreiterung eines Mühlbachsteges für einen Geh- und Radweg“
Die Umfahrung des Geländes eines größeren Betriebes wird durch die Verbreiterung des bestehenden Mühlbachsteges für RadfahrerInnen ermöglicht. Dadurch wird eine potentielle Gefahrenstelle am Radweg vom Ortszentrum Bergland durch den Ortsteil Kendl nach Petzenkirchen und weiter nach Wieselburg beseitigt.
- Pöchlarn (3.933 EW): „Geh- und Radwegbrücke über die Manker Straße“
Durch den Bau einer Geh- und Radwegbrücke wird eine direkte Radverbindung über die vielbefahrene Manker Straße geschaffen. Diese ermöglicht eine sichere Anbindung der westlichen und östlichen Stadtteile und eine bessere Kombination von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Leopoldsdorf (4.410 EW): „Ampelschaltung „Allgrün“ für Radfahrer und Fußgänger“
Radfahrer- und fußgängerfreundlicher Umbau der Ampelanlagen: Die Grundstellung der Ampeln ist „grün für Fußgänger und Radfahrer“. Für Autofahrer wird die Ampel erst gegen “Anmeldung“ grün. Dadurch werden Konflikte zwischen abbiegenden Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern vermieden und der Fußgänger- und Radverkehr gefördert.
- Herzogenburg (7.886 EW): „Lückenschluss Geh- und Radweg vom Zentrum zum südlichen Teil Herzogenburgs“
Das Projekt besteht aus dem Lückenschluss zwischen Ringradweg, Bahnhof sowie einer Kreuzung über die viel befahrene Landesstraße (LH 113) in Höhe des neu errichteten Einkaufzentrums. Die Querungssituation wird dadurch für RadfahrerInnen deutlich verbessert.
- Waidhofen an der Ybbs (11.523 EW): „Errichtung eines Radfahrstreifens zur besseren Anbindung des Ortsteils Zell“
Durch die Errichtung eines „Radfahrstreifens gegen die Einbahn“ in der Ybbsitzerstraße wird eine direkte Radverbindung vom Ortsteil Zell zum Stadtzentrum geschaffen. Dadurch erfolgen ein Lückenschluss im innerörtlichen Radwegenetz von Waidhofen und eine Anbindung zum bestehenden Ybbstalradweg.
- Tulln an der Donau (14.490 EW): „Fahrbahnumlegung für die Errichtung eines Radweges“
Im Kreuzungsbereich Frauenhofner Straße/Alter Ziegelweg werden ein Radweg und eine Querungshilfe als Ergänzung zur bestehenden Fahrrad-Infrastruktur errichtet. Es erfolgt ein Fahrbahnrückbau, der an den neuen Radweg angepasst ist.
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Rückfragen:
DI Christoph Westhauser
Amt der NÖ-Landesregierung, Abt. RU7
Tel.: 02742 9005 15560
e-mail: christoph.westhauser@noel.gv.at