Über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und die neuesten Entwicklungen am Elektrofahrradmarkt informierten sich beim RADL-Gipfel in Krems Stein über 120 TeilnehmerInnen. Eine Delegation aus St. Pölten reiste sogar mit Elektrofahrrädern an und traf pünktlich um 9:30 Uhr – zur Eröffnung des RADL-Gipfels – in Krems ein.
Vor Ort erwartete die TeilnehmerInnen ein dichtes Programm: Nach der Eröffnung durch Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf erläuterte DI Martin Eder (Fahrradkoordinator Lebensministerium) in seinem Vortrag „klima:aktiv mobil: Elektrofahrrad“ Trends in der österreichischen Radverkehrspolitik.
Für internationales Flair sorgte Dr. Bernhard Ensink, Generalsekretär der European Cyclist’s Federation. Er berichtete über die europäische Elektrorad-Politik und betonte die wirtschaftliche Bedeutung der E-Bikes.
Über den Elektrorad-Trend aus Sicht der HerstellerInnen referierte schließlich Stefan Limbrunner von der Firma KTM. Auch er bestätigte das Wachstumspotenzial des Elektrofahrrad-Marktes. Weiters betonte Limbrunner die technischen Entwicklungen in diesem Bereich.
Am Nachmittag hatten die TeilnehmerInnen des RADL-Gipfel die Möglichkeit sich selbst von den neuesten Elektro-Rädern zu überzeugen. In einem Testparcours konnte man die verschiedenen Elektro-Räder der AusstellerInnen (Funbike GmbH, Bikersfun, JUST Technik-Design, Movelo-clever Radfahren) vor Ort ausprobieren.
Anschließend wurden innovative Elektro-Rad Projekte präsentiert, z.B. die Initiative „Landrad – Neue Mobilität für den Alltagsverkehr in Vorarlberg“ und „movelo“ – der größte europäische Anbieter für Elektromobiliät im Tourismus.
Zum Abschluss präsentierte DI Franz Angerer, Leiter der Geschäftsstelle für Energiewirtschaft, die Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich
Der Kauf von E-Bikes wird vom Land Niederösterreich bis zum 31.12.2010 mit 20 % bzw. maximal €300,- gefördert.